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Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz, dessen Ursprung auf den afrikanischen NíGolo („Zebratanz“) zurückgeführt wird. Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt. Die afrikanischen Elemente verschmolzen im Laufe der Jahre zusätzlich mit Einflüssen anderer Kampfkünste wie z. B. Ringen, Jiu-Jitsu und Wushu. Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenen geprägt: dem Kampf, der Musik und der „Roda“ (portugiesisch „Kreis“) als gesellschaftlichem Rahmen, in dem der Kampf stattfindet. Die Kampftechniken selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus; es gibt viele Drehtritte, eingesprungene Tritte und Akrobatik. Traditionell wird zu den Kämpfen Musik gespielt, diese folgt einem Endlos-Rhythmus in verschiedenen Variationen; dazu werden passende, häufig noch aus der Zeit der Sklaverei stammende Lieder gesungen. mehr
Was geschah am 22. August?
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Schon gewusst?
- Trypanosoma brucei, der Erreger der Afrikanischen Schlafkrankheit, zirkuliert als Parasit zwischen blutsaugenden Tsetsefliegen und verschiedenen Säugetierarten.
- Die Schlacht am Atbara war ein Wendepunkt in der Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes und der Eroberung des Sudan durch Ägypter und Briten.
- Die in Südfrankreich gelegene Höhle von Arago zählt zu den bedeutendsten europäischen Fossilienfundstätten.
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